TECHNIK

Ein Feuerwehrauto,

ist nur zur Brandbekämpfung da? Nicht ganz! Denn neben der klassischen Brandbekämpfung macht die technische Hilfeleistung inzwischen den größten Teil der Feuerwehreinsätze aus.
Die Folge: Einst reine Löschfahrzeuge haben sich im Laufe der Zeit zu Allroundfahrzeugen weiterentwickelt. Vom Zimmerbrand bis zum Verkehrsunfall arbeiten die sogenannten „Hilfeleistungslöschfahrzeuge“ beinahe jeden „Standardeinsatz“ vollkommen autark, ohne hinzuziehen zusätzlicher Sonderfahrzeuge ab.
In Mönchengladbach Rheindahlen verfügen wir neben solch einem Hilfeleistungslöschfahrzeug auch über Sonderfahrzeuge zur Waldbrand Bekämpfung und einem Gerätewagen Licht zur Ausleuchtung von Einsatzstellen.

Hilfeleistungs-löschfahrzeug 20/16

MG-FW-3720

LF 10 KatS

MG-FW-3860

GW LICHT

Besatzung 1:2

Auf diesem Fahrzeug sind unsere vier Powermoons und alle dafür notwendigen Materialien sowie zwei Stromaggregate untergebracht.

Es ist ein Fahrzeug mit Allradantrieb und einer fest eingebauten, vom Fahrzeugmotor angetriebenen Zugvorrichtung (Seilwinde) mit 50 KN Zugkraft. Ergänzend hierzu befindet sich unter anderem auch eine Kettensäge, sowie eine Tauchpumpe an Bord, so dass dieses Fahrzeug auch selbständig zu kleinen Unwetterschäden ausrücken kann.

MTF

Besatzung 1:8 (Mannschaftstransportfahrzeug)

Mit seinen 9 Sitzplätzen dient er vornehmlich zur Beförderung der Kameraden. Durch seine Zusatzbeladung wie Kettensäge plus Schutzausrüstung, Tauchpumpe und einem Elektro-Werkzeugkasten, können mit diesem Einsatzfahrzeug auch kleinere Einsatzstellen, zum Beispiel nach einem Unwetter, eigenständig abgearbeitet werden. Zusätzlich ist eine Lautsprecheranlage verbaut, womit dieses Fahrzeug auch für Warnungen zum Schutz der Bevölkerung eingesetzt werden kann.

SEG-BELEUCHTUNG

Seit dem Jahr 2004 führen wir neben unseren Pflichtaufgaben ebenfalls die Ausleuchtung an Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet durch. Hierbei liegt unser Hauptmerkmal auf das blendfreie Ausleuchten der Einsatzstellen. Die Arbeitssicherheit für die Einsatzkräfte bei Dunkelheit hat sich dadurch sehr gesteigert.

Bei schweren Verkehrsunfällen leisten wir hiermit  Amtshilfe für die Polizei.

Gerätetechnisch setzen wir dabei auf die bekannte Qualität des „Powermoons“.

Derzeit verfügen wir über 4 dieser Beleuchtungskörper mit einer Stativhöhe von max.5,5 Meter. Eine Fläche von jeweils ca. 400 m² können damit ausgeleuchtet werden. Somit kann insgesamt eine Fläche von der Größe eines  Fußballfeldes abgedeckt werden bzw. können wir 4 voneinander unabhängige Stellen ausleuchten.

Diese Leuchtgeräte ermöglichen dank einer enormen Helligkeit das schattenfreie und sichere Arbeiten bei Dunkelheit.

Schlagschatten (wie bei Flutlichtstrahlern) gibt es nicht!

Das Licht blendet nicht beim Hineinschauen (Personen und Gegenstände hinter dem Leuchtmittel sind erkennbar).

Schon die relativ geringe Aufbauhöhe von 3-5 Meter ersetzt Flutlichtstrahler von ca.10-12 Meter Höhe.

Die Geräte können bei fast jeder Witterung eingesetzt werden.

Die Gerätschaften sind auf dem GW-Licht verlastet, welcher mit einer Stärke von 1:2 (im Normalfall ohne Sonderrecht) zur Einsatzstelle ausrückt.

 

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